Veranstaltungskalender
SOMMERSEMESTER 2026
Tiefenpsychologische und psychoanalytische Behandlungstechniken
Freitag, 13.03.2026
19:00 - 22:15
Präsenz
Kurs Nr.
636 (Präsenz)
Leitung
Dipl.-Psych. Christopher Jan Hohner
Termine
Freitag, 13.03.26, 19:00-22:15 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Literatur
Literatur wird während der Veranstaltung bekannt gegeben.
Beschreibung
Wir beschäftigen uns mit den Grundlagen der psychodynamischen Behandlungstechnik. Dabei werden wir vor allem Setting, Rahmenbedingungen, Interventionstechnik und auch die psychodynamische therapeutische Haltung näher ins Blickfeld nehmen. Wir klären dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen tiefenpsychologisch fundierter und analytischer Therapie. Bringen Sie gern eigene Fallerfahrungen oder Fragen aus der stationären oder ambulanten Therapie mit.
Schwierige Therapieverläufe – wenn Prozesse ins Stocken geraten
Samstag, 14.03.2026
09:00 - 12:30
Präsenz
Kurs Nr.
628 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. Andreas Allner
Termine
Samstag, 14.03.26, 09:00-12:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Beschreibung
Wie entstehen Verstrickungen, Behandlungsfehler oder negative therapeutische Reaktionen? Im Seminar arbeiten wir direkt an Beispielen aus der Praxis. So wird erfahrbar, wie Szenisches Verstehen (Lorenzer) und Konzepte der OPD-2 Orientierung geben. Theoretische Impulse von Bion und anderen Autoren rahmen die Diskussion. Ziel ist, Handlungssicherheit zu stärken und neue Perspektiven im Umgang mit schwierigen Therapien zu gewinnen. Eigene Beispiele sind willkommen.
Katathym Imaginative Psychotherapie (KIP) Einführung
Freitag, 20.03.2026
19:00 - 22:15
Präsenz
Kurs Nr.
630 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. Eva Friedrich
Termine
Freitag, 20.03.26, 19:00-22:15 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Literatur
Leuner, H.: Lehrbuch des Katathymen Bilderlebens. Huber, 1985
Bahrke, U., Nohr, K.: Katathym Imaginative Psychotherapie. Springer, 2013
Beschreibung
Das Wertvolle und Besondere an dieser tiefenpsychologischen integrativen Methode sind neben der verbalen Ebene die dialogisch begleiteten Imaginationen. In ihnen stellen sich körpernah und emotional erfahrbar innere Befindlichkeit und Konflikte in symbolisch verkleideter Form dar. Die Imaginationsebene dient indes nicht nur der Darstellung von Konflikten, sondern ist auch ein geschützter Entwicklungsraum, in dem eine Ausdifferenzierung von Ich-Funktionen, Arbeit am Konflikt, Stärkung des Selbst und Erprobung von Neuem möglich wird. Durch die Abfolge von Imaginationen, bildnerischer Gestaltung und Gespräch kann unbewusstes Material eindrucksvoll verdeutlicht und durchgearbeitet werden. Ich werde über die Methode der KIP, Behandlungstechnik und ihre Indikation sprechen und sie Ihnen „hautnah“ erfahrbar machen. Bringen Sie Neugier und Malzeug mit.
Aspekte der Persönlichkeitsentwicklung: Borderline-Störungen
Samstag, 21.03.2026
09:00 - 12:30
Präsenz
Kurs Nr.
632 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. Sieglinde Haub
Termine
Samstag, 21.03.26, 09:00-12:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Literatur
Yeomans, Clarkin, Kernberg (2017): Übertragungsfokussierte Psychotherapie für Borderline-Patienten, Stuttgart: Schattauer
Beschreibung
In diesem Grundlagenseminar geht es um Phänomenologie, Genese und Psychodynamik von Patienten mit Persönlichkeitspathologie (Borderline-Persönlichkeitsorganisation – strukturelle Störung).
Orientierend aufgezeigt wird die moderne Objektbeziehungstheorie nach Kernberg. Die Betonung liegt auf der Diagnostik sowohl im Hinblick auf das strukturelle Interview nach Kernberg als auch auf die OPD. Zur Veranschaulichung und zur Diskussion werden Videosequenzen aus einer Patientenbehandlung gezeigt.
Gewalt in der Familie: Häusliche Gewalt, Kindesmisshandlung, Missbrauch und Vernachlässigung
Samstag, 21.03.2026
14:00 - 17:30
Präsenz
Kurs Nr.
631 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. Gerhard Haselbacher
Termine
Samstag, 21.03.26, 14:00-17:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Literatur
Melanie Büttner
Beschreibung
Es gibt verschiedene Arten von Gewalt: Physisch, seelisch, strukturell und sexualisiert. Alle diese Gewalten kommen in Familien vor und immer gibt es Täter und Opfer. Opfer sind überwiegend Frauen und Kinder, Täter überwiegend Männer. In diesem Seminar wollen wir versuchen, die Hintergründe von Gewalt zu beleuchten und Ideen zur Prävention zu entwickeln.
Gruppentreffen der psychotherapeutischen Beratungsstelle für ÄPK-Mitglieder
Mittwoch, 25.03.2026
20:00 - 21:30
Hybrid
Kurs Nr.
669 (Hybrid)
Leitung
Dr.med. Gisela Gross
Termine
Mittwoch, 25.03.26, 20:00-21:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München und Online-Teilnahme möglich
Beschreibung
Zweimal im Jahr bieten wir als Beratungsteam Therapeut*innen, die Mitglied im ÄPK sind und Patient*innen über die Beratungsstelle vermittelt bekommen wollen, die Gelegenheit, sich mit uns persönlich zu treffen und uns gegenseitig zur gemeinsamen Zusammenarbeit vorzustellen.
Grundbegriffe der Psychoanalyse 1
Freitag, 27.03.2026
19:00 - 22:15
Präsenz
Kurs Nr.
639 (Präsenz)
Leitung
Dipl.-Psych. Axel Holicki
Termine
Freitag, 27.03.26, 19:00-22:15 Uhr, Samstag, 28.03.26, 09:00-12:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Beschreibung
Freuds zentrale These, die „Annahme zweier psychischer Instanzen“, (Freud 1900a, S. 545) ist die Grundlage unseres psychoanalytischen Verstehens, des psychoanalytischen Denkens und der psychoanalytischen Behandlungstechnik. Die heute so genannten »Psychodynamischen Psychotherapieverfahren« sind aus der Psychoanalyse, d. h. von dieser These Freuds, abgeleitet. In der »Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) über die Durchführung der Psychotherapie (Psychotherapie-Richtlinie) ist verankert, dass die von Freud begründete Theorie der Psychoanalyse die Grundlage unserer psychotherapeutischen Arbeit ist. Anhand seiner Untersuchungen über die »Traumarbeit« entwickelte Sigmund Freud ein psychodynamisches Modell des Seelischen und darin ein Funktionsmodell des von ihm so genannten »Apparat Ich«, d. h. zu den von uns heute so genannten Ich-Funktionen. Die Ich-Entwicklung ist zentraler Gegenstand psycho-therapeutischer Arbeit und Voraussetzung für die Anerkennung durch Kostenträger. Konzipiert über 4 Semester werden die Grundbegriffe der Psychoanalyse im Sinne ihrer aktuellen Bedeutung diskutiert. Das Verständnis der Ätiologie der Abwehr und die aus der Psychoanalyse abgeleitete Behandlungstechnik der Analytischen Psychotherapie sind der Mittelpunkt des Diskurses. Die Weiterentwicklung dieser Begriffe, ggf. auch der Bedeutungswandel, in der auf dem Theorieentwurf Freuds aufbauenden Wissenschaftsgeschichte der Psychoanalyse, werden erläutert.
Auf Grund des eng an die Behandlungspraxis gebundenen Diskurses, sollten Teilnehmer über theoretische Kenntnisse und über eigene Behandlungserfahrungen mit Analytischer Psychotherapie, unter Supervision, verfügen.
Übertragung und Gegenübertragung – Begegnungen im analytischen Raum
Freitag, 17.04.2026
19:00 - 22:15
Präsenz
Kurs Nr.
654 (Präsenz)
Leitung
Dipl.-Psych. Ariane Velten
Termine
Freitag, 17.04.26, 19:00-22:15 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Beschreibung
„Was geschieht eigentlich zwischen Analytiker:in und Analysand:in – jenseits der Worte?" Diese Frage begleitet jede analytische Arbeit, und sie führt mitten hinein in das Spannungsfeld von Übertragung und Gegenübertragung.
In diesem Seminar möchten wir gemeinsam erkunden, wie sich Übertragungsphänomene zeigen, wie sie im Prozess lebendig werden – und wie die Gegenübertragung zu einem feinen, oft unbewussten Resonanzraum wird, der uns zugleich irritiert und orientiert. Wir werden zentrale theoretische Linien nachzeichnen – von Freuds ersten Überlegungen bis zu heutigen relationalen und intersubjektiven Perspektiven – und diese immer wieder mit unserer klinischen Erfahrung ins Gespräch bringen.
Das Seminar lebt vom Austausch. Neben theoretischen Inputs wird viel Raum für die gemeinsame Diskussion, für Fragen und für klinische Vignetten der Teilnehmenden sein. Erfahrungen aus der eigenen Arbeit sind ausdrücklich willkommen – nicht, um sie „richtig" oder „falsch" zu machen, sondern um sie gemeinsam zu verstehen.
Melanie Klein
Samstag, 18.04.2026
09:00 - 12:30
Hybrid
Kurs Nr.
646 (Hybrid)
Leitung
Dr. med. Martin Sobanski
Termine
Samstag, 18.04.26, 09:00-12:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Literatur
Literatur wird im Seminar bekanntgegeben.
Beschreibung
Melanie Klein (1882-1960) gilt als die Begründerin der psychoanalytischen Objektbeziehungstheorie und war eine der ersten Kinderanalytikerinnen. Ihr Fokus lag auf den kindlichen unbewussten Fantasien, dem primären Neid und der Destruktivität in der präödipalen Kind-Mutter-Beziehung. Auf Melanie Klein gehen wesentliche psychoanalytische Konzepte wie das der projektiven Identifizierung und der inneren Objekte zurück. Aus ihren theoretischen Überlegungen folgte die Beschreibung der paranoid-schizoiden und der depressiven Position des Kindes. Die Kleinianische Theorie soll im Seminar erarbeitet, kritisch beleuchtet und auch in Beziehung zu ihrer eigenen Biografie gebracht werden.
Abwehr
Samstag, 18.04.2026
14:00 - 17:30
Präsenz
Kurs Nr.
641 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. univ. Cornelia Kerim-Sade
Termine
Samstag, 18.04.26, 14:00-17:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Beschreibung
Abwehrmechanismen sind ein wesentlicher Bestandteil der Tiefenpsychologie und Psychoanalyse. Sie helfen, ein Bild von sich und der Welt aufrecht zu erhalten, das beruhigt und Ängste und Unsicherheiten nimmt sowie unangenehme Gefühle unterdrückt. In dem Seminar sollen die unterschiedlichen Abwehrmechanismen geklärt und diskutiert werden.
Sucht und Abhängigkeitserkrankungen
Freitag, 24.04.2026
19:00 - 22:15
Präsenz
Kurs Nr.
634 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. Stephan Heinrichs
Termine
Freitag, 24.04.26, 19:00-22:15 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Literatur
Literatur wird im Seminar mitgeteilt.
Beschreibung
Suchterkrankungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen überhaupt, tauchen aber dagegen in den Behandlungsstatistiken von Psychotherapeuten nur selten auf. Neben einer Klärung dieses Phänomens möchte ich den Seminarteilnehmern einen Einblick in den Alltag eines Suchtmediziners verschaffen. Eine Vorstellung der wichtigsten Substanzklassen legaler und illegaler Drogen, ein Überblick psychodynamischer Suchtmodelle, eine Darstellung notwendiger Therapiemodifikationen und die Veranschaulichung anhand von Fallvignetten sollen dazu verhelfen, eigene Berührungsängste im Umgang mit Suchtkranken abzubauen.
Gesamtmentorengruppe
Samstag, 09.05.2026
14:00 - 15:30
Präsenz
Kurs Nr.
661 (Präsenz)
Leitung
Miriam Propp, Joachim Frank
Termine
Samstag, 09.05.26, 14:00-15:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Psychoanalytische Assoziationen – Dr. Klaus Ebner: Die Rolle von Schlüsselworten im Verlauf einer analytischen Behandlung
Dienstag, 12.05.2026
19:30 - 21:00
Online
Kurs Nr.
651 (Online)
Leitung
Dipl.-Psych. Ulrike Bondzio-Müller
Termine
Dienstag, 12.05.26, 19:30-21:00 Uhr
Ort
Online-Veranstaltung
Beschreibung
Anhand einer Fallgeschichte einer über mehrere Jahre dauernden analytischen Behandlung soll in dem Vortrag auf die besondere Bedeutung und Funktion von sogenannten Schlüsselworten im Therapieverlauf eingegangen werden. Als solche werden von mir die ausdrucksstarken Wortschöpfungen verstanden, in welcher der jeweilige Stand bzw. die Veränderung im Selbst- und Weltverhältnis der Patientin zum Ausdruck kommen. Die Arbeit mit diesen sprachlichen Knotenpunkten in der Behandlungstechnik ließen die speziellen Aspekte und Wirkungsweisen einer sprachorientierten Ausrichtung der Psychoanalyse, wie sie von Jacques Lacan begründet und von Bruce Fink fortgesetzt wurde, erproben. Im Anschluss an die Falldarstellung soll die im Rahmen meiner Literaturrecherche aufgetauchte Dichotomie bzw. die Vereinbarkeit einer primär übertragungsfokussierten (Gill, Bollas) versus einer primär sprachfokussierten Zugangsweise (Lacan, Fink, Lorenzer) als Veränderungsmotor im therapeutischen Prozess für die Diskussion eröffnet werden.
Narzisstische Störungen
Freitag, 15.05.2026
19:00 - 22:15
Online
Kurs Nr.
640 (Online)
Leitung
Dr.phil., Dipl. Psych. Bernd Horn
Termine
Freitag, 15.05.26, 19:00-22:15 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Literatur
Grunberger,B.: Vom Narzissmus zum Objekt, Suhrkamp 1976
Horn, B.: Die Krankheit Sinnlosigkeit – Haag und Herchen 2000
Kohut, H.: Narzißmus, Suhrkamp, 1973
Kohut, H.: Die Heilung des Selbst, Suhrkamp 1979
Kohut, H.: Wie heilt die Psychoanalyse, Suhrkamp 1989
Stolorow,R. D./Brandschaft, B./Atwood, G.E.: Psychoanalytische Behandlung. Ein intersubjektiver Ansatz. Frankfurt 1996
Beschreibung
Narzisstische Störungen sollen praxisnah vorgestellt und diskutiert werden – auch durch Fall-Vignetten. Die theoretischen Überlegungen beziehen sich v. a. auf Kohut, dessen Schüler und auf Grunberger. Wichtig ist mir besonders die Beschreibung und Handhabung des veränderten Übertragungskonzeptes durch die Narzissmustheorie.
Psychodynamisches generationenübergreifendes Verständnis und transgenerationale Weitergabe
Samstag, 16.05.2026
09:00 - 12:30
Präsenz
Kurs Nr.
643 (Präsenz)
Leitung
M.Sc. Birgit Lichtenauer
Termine
Samstag, 16.05.26, 09:00-12:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Beschreibung
Das Seminar geht unter tiefenpsychologischen Gesichtspunkten auf transgenerationale Traumatisierungen ein und beleuchtet die Weitergabe von prägenden Erfahrungen zwischen den Generationen.
Essstörungen
Samstag, 16.05.2026
14:00 - 17:30
Präsenz
Kurs Nr.
644 (Präsenz)
Leitung
M.Sc. Birgit Lichtenauer
Termine
Samstag, 16.05.26, 14:00-17:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Beschreibung
Wohl in keinem anderen Störungsbild werden psychische Konflikte so sichtbar nach außen hin dargestellt wie in den Essstörungen. Das Seminar geht auf die Psychodynamik der Erkrankung ein und auf die Behandlung essgestörter Patienten.
Mentorengruppe Psychos Inside
Donnerstag, 05.03.2026
20:00 - 21:30
Online
Kurs Nr.
662 (Online)
Leitung
M.Sc.Psych. Vittoria von Rezori
Termine
Donnerstag, 05.03.26, 23.04.26, 21.05.26, 20:00-21:30 Uhr
Ort
Online-Veranstaltung
Beschreibung
Moderation: M. Perlitschke
Gruppentherapie: Behandlungstechnik I: Indikation/Kontraindikation, Vorgespräche, Gruppenzusammenstellung, Vorbereitung auf eine Gruppe
Freitag, 12.06.2026
19:00 - 22:15
Präsenz
Kurs Nr.
649 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. Rudolf Tauscher
Termine
Freitag, 12.06.26, 19:00-22:15 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Literatur
Theorie und Praxis der Gruppenpsychotherapie, 2015, Irvin Yalom.
Gruppenpsychotherapie und Gruppenanalyse: Ein Lehr- und Lernbuch für Klinik und Praxis, 2014, Hermann Staats u. a. Praxis stationärer und teilstationärer Gruppen 2015, Dankwart Mattke, Ulrich Streeck, Oliver König. Gruppenpsychotherapie: Lehrbuch für die Praxis, 2012, Bernhard Strauß, Dankwart Mattke
Beschreibung
In diesem Semester findet ein dreiteiliges Seminar zur Gruppentherapie (Teil II und III finden am 03./04.07.26) statt, in denen wir uns mit der Vorbereitung und dem Beginn einer Gruppentherapie befassen. Im ersten Seminar beschäftigen wir uns mit den Fragen: Was braucht man als Gruppenleitung und worauf lässt man sich ein? Was sind die Aufgaben der Gruppenleitung? Was für eine Gruppe soll es werden? Welche Patienten sind geeignet, welche nicht? Welche Besonderheiten im Erstinterview und bei der Aufklärung gibt es? TeilnehmerInnen können gerne Ihre Überlegungen zu einer geplanten Gruppe einbringen und im Seminar gruppendynamisch mit den anderen reflektieren.
Übertragungs-fokussierte Psychotherapie (TFP)
Samstag, 13.06.2026
09:00 - 12:30
Präsenz
Kurs Nr.
633 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. Sieglinde Haub
Termine
Samstag, 13.06.26, 09:00-12:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Literatur
John Clarkin, Frank Yeomans, Otto Kernberg: Übertragungsfokussierte Psychotherapie für Borderline-Patienten, Das TFP-Praxismanual, Schattauer-Verlag, Stuttgart, 2017
Beschreibung
Bei der Übertragungsfokussierten Psychotherapie (Transference-focused-Psychotherapy, TFP) handelt es sich um ein analytisch modifiziertes bzw. psychodynamisches Psychotherapieverfahren, das für Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörung bzw. Störung der Borderline-Persönlichkeitsorganisation entwickelt und manualisiert wurde. Durch Weiterentwicklung der Behandlungsleitlinien ist das Verfahren auch für Patienten mit höherer bzw. neurotischer Persönlichkeitsorganisation geeignet. Theoretische Grundlage ist die moderne Objektbeziehungstheorie.
Die Veranstaltung zeigt die grundlegenden TFP-Prinzipien (Haltung und Behandlungstechnik) auch mit Hilfe von Falldarstellung und Videoaufzeichnung auf.
Objektbeziehungstheorien – Übersicht
Freitag, 19.06.2026
19:00 - 22:15
Hybrid
Kurs Nr.
647 (Hybrid)
Leitung
Dr. med. Martin Sobanski
Termine
Freitag, 19.06.26, 19:00-22:15 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Literatur
Literatur wird im Seminar bekanntgegeben.
Beschreibung
Die Objektbeziehungstheorie als Zwei-Personen-Psychologie ist eine Antwort auf die bis dato vorherrschende Ein-Personen-Psychologie der Freudianischen Zeit. Die primäre Objekt-Gerichtetheit des Menschen ist eine der Grundannahmen und nimmt die strukturbildende Beziehung zwischen Subjekt und Objekt in den Blick. Ausdifferenzierungen der Theorie gehen auf Melanie Klein, William Fairbairn, Donald Winnicott und Michael Balint zurück. Ein bedeutender späterer Vertreter ist Otto Kernberg. Die unterschiedlichen Schwerpunkte dieser und weiterer Vertreter der Objektbeziehungstheorie und die jeweiligen therapeutischen Implikationen werden im Seminar im Überblick beleuchtet.
Sexualstörungen und Perversionen
Samstag, 20.06.2026
09:00 - 12:30
Präsenz
Kurs Nr.
645 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. Oliver Schulte-Derne
Termine
Samstag, 20.06.26, 09:00-12:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Beschreibung
Anhand von einem Fallbeispiel soll gemeinsam über die historische Entwicklung und psychodynamische Konzepte zum Begriff der Perversion/Fetisch/Neosexualitäten gearbeitet und nachgedacht werden.
Informationsabend - Online
Dienstag, 23.06.2026
20:00 - 21:30
Online
Kurs Nr.
668 (Online)
Leitung
Miriam Propp, Dr. med. Martin Sobanski
Termine
Dienstag, 23.06.26, 20:00-21:30 Uhr
Ort
Online-Veranstaltung
Beschreibung
Den Auftakt bildet ein Vortrag eines/einer ÄPK-Lehrbeauftragten.

Im Anschluss informieren Sie Aus- und Weiterbildungsleitung, Weiterbildungsbefugte sowie Ausbildungsteilnehmer*innen des ÄPK über unsere Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

Den Link erhalten Sie unter Tel. 089/ 123 82 11 oder anmeldung@aepk.de Wir freuen uns über Ihr Interesse!
Einführung in die therapeutische Hypnose
Freitag, 26.06.2026
19:00 - 22:15
Präsenz
Kurs Nr.
653 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. Hansjörg Ebell
Termine
Freitag, 26.06.26, 19:00-22:15 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Literatur
Ebell/Schuckall (Hrsg.) Warum therapeutische Hypnose – 47 Falldarstellungen aus der Praxis von Ärzten und Psychotherapeuten 2004 (s.a. www.doktorebell.de). Harrer/Ebell Hypnose und Achtsamkeit in der Psychoonkologie, Carl Auer Verlag 2021.
Beschreibung
In meiner ärztlichen und psychotherapeutischen Arbeit (1983ff) habe ich die psycho-physiologischen Phänomene (z. B. Entspannung, Analgesie, Imagination), die zeitgenössisch als "Hypnose" etikettiert werden, als erstaunlich wirksam und hilfreich schätzen gelernt. Im Gegensatz zur hierarchisch-befehlsartigen Verwendung von Suggestionen auf der Bühne beruhen Hypnose und Selbsthypnose im therapeutischen Kontext auf einer eher unauffälligen Zusammenarbeit von TherapeutInnen und PatientInnen auf der Beziehungsebene über Sprache und nonverbale Kommunikation („intersubjektive Resonanz“) – unterstützt durch einfache Techniken (z. B. ideomotorische Signale).
Trauma-Tag 2026: Therapeutische Haltung und Trauma-Arbeit im (Um)feld aktiver Konflikte und Kriege
Samstag, 27.06.2026
09:30 - 15:00
Präsenz
Kurs Nr.
667 (Präsenz)
Leitung
Dr.med. Almut Ningel
Termine
Samstag, 27.06.26, 09:30-15:00 Uhr
Ort
Hansa-Haus, Brienner Straße 39, München
Beschreibung
Die dramatische Zunahme von Kriegen, Krisen, Vertreibung und Flucht in den letzten Jahren berührt unseren therapeutischen Alltag in vielfältiger Weise. Die direkte Arbeit mit vom Krieg betroffenen Menschen, der Umgang mit zunehmendem Verunsicherungs- und Bedrohungserleben in der Bevölkerung und auch grundsätzliche Fragen zum Thema Krieg, Gewalt, Aufrüstung etc. benötigen intensive Reflektion und Auseinandersetzung.
Hierzu haben wir ReferentInnen eingeladen, die sich seit vielen Jahren mit der therapeutischen Haltung im Umfeld von Kriegen und Flucht beschäftigen und ihre Erfahrungen mit uns teilen.

Referenten:
Prof. Dr. Martin Sack
Leiter der Sektion Traumafolgestörungen und stellvertretender Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München.

Prof. Dr. Willi Butollo
Gründer und Leiter des MIT – Münchner Institut für Traumatherapie
Ehemaliger Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Ludwig-Maximilians-Universität München.

N. N.

Die Vortragsthemen und der/die dritte Referent/in werden noch bekanntgegeben.

Moderation:
Olena Besserer
Almut Ningel
Psychoanalytische Assoziationen – Dr. Uta Zeitzschel: „Ich bin körperlos, ohne Form, aber das bin ja ich!“ – Mangelnde Integration von Körper und Psyche vor dem Hintergrund von Zusammenbrüchen in der frühen Säuglingszeit
Dienstag, 30.06.2026
19:30 - 21:00
Online
Kurs Nr.
652 (Online)
Leitung
Mag. Petra Permanschlager
Termine
Dienstag, 30.06.26, 19:30-21:00 Uhr
Ort
Online-Veranstaltung
Beschreibung
Einige Patient:innen haben im Säuglingsalter Zusammenbrüche (Winnicott, 1974) erlitten, in deren Folge auch ihr Körper psychisch nur unzureichend integriert wurde. Wie kann das in der psychoanalytischen Situation Ausdruck finden? Mit welcher Behandlungstechnik können Zustände, die noch keine Transformation ins Psychische erfahren haben, im Verlauf einer Psychoanalyse Bedeutung erfahren? In meinem Vortrag werde ich zunächst einige konzeptuelle Überlegungen und Theorien darstellen, die sich diesem Themenbereich annähern. Dann gehe ich diesen Fragen in meiner Darstellung einer langjährigen hochfrequenten Psychoanalyse mit einem Patienten nach, der sehr früh von seiner Mutter getrennt wurde.
Mentorengruppe Neovision
Freitag, 13.03.2026
17:00 - 18:30
Hybrid
Kurs Nr.
664 (Hybrid)
Leitung
M.Sc.Psych. Vittoria von Rezori
Termine
Freitag, 13.03.26, 24.04.26, 03.07.26, 17:00-18:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München und online
Beschreibung
Moderation: O. Besserer, S. Merten
Mentorengruppe Mir gehts ähnlich
Freitag, 17.04.2026
17:00 - 18:30
Präsenz
Kurs Nr.
665 (Präsenz)
Leitung
M.Sc.Psych. Vittoria von Rezori
Termine
Freitag, 17.04.26, 19.06.26, 03.07.26, 17:00-18:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Beschreibung
Moderation: A. Franzen
Der Termin am 19.06.2026 findet online statt.
Gruppentherapie: Behandlungstechnik II: Anfangsphase der Gruppenarbeit
Freitag, 03.07.2026
19:00 - 22:15
Präsenz
Kurs Nr.
650 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. Rudolf Tauscher
Termine
Freitag, 03.07.26, 19:00-22:15 Uhr, Samstag, 04.07.26, 09:00-12:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Literatur
Theorie und Praxis der Gruppenpsychotherapie, 2015, Irvin Yalom.
Gruppenpsychotherapie und Gruppenanalyse: Ein Lehr- und Lernbuch für Klinik und Praxis, 2014, Hermann Staats u. a. Praxis stationärer und teilstationärer Gruppen 2015, Dankwart Mattke, Ulrich Streeck, Oliver König. Gruppenpsychotherapie: Lehrbuch für die Praxis, 2012, Bernhard Strauß, Dankwart Mattke
Beschreibung
In diesem Semester findet ein dreiteiliges Seminar zur Gruppentherapie (Teil I am 12.06.26) statt, in dem wir uns mit der Vorbereitung und dem Beginn einer Gruppentherapie befassen. Im zweiten Seminar beschäftigen wir uns mit den Fragen:
Wie bereitet man Patienten auf eine Gruppe vor? Was ist im Antragsverfahren zu beachten? Wie kann ein Therapievertrag aussehen? Wie können Gruppenkultur und -normen aufgebaut oder beeinflusst werden? Welche Herausforderungen gibt es in der Anfangsphase?
TeilnehmerInnen können gerne Ihre Überlegungen zu einer geplanten Gruppe einbringen und im Seminar gruppendynamisch mit den anderen reflektieren.
Psychoanalytisches/psychodynamisches KTS - theoriegeleitetes Fallseminar (Online-Veranstaltung)
Dienstag, 10.03.2026
19:00 - 22:15
Online
Kurs Nr.
656 (Online)
Leitung
Dr. med. Stephan Schmidt
Termine
Dienstag, 10.03.26, 14.04.26, 05.05.26, 09.06.26, 07.07.26, 19:00-22:15 Uhr
Ort
Online-Veranstaltung
Bindungstheorie
Samstag, 11.07.2026
09:00 - 12:30
Präsenz
Kurs Nr.
637 (Präsenz)
Leitung
Dipl.-Psych. Christopher Jan Hohner
Termine
Samstag, 11.07.26, 09:00-12:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Beschreibung
Funktioniert Psychotherapie eigentlich ohne Bindungserfahrung? Was ist das überhaupt – eine Bindung? Wie prägen Bindungserfahrungen die therapeutische Arbeit mit PatientInnen? Was ist eine Bindungsstörung? Wir beschäftigen uns mit diesen und ähnlichen Fragen. Weiterführende Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
Die Themenbereiche aus dem Seminar Entwicklungspsychologie: Bindung und Interaktion und Bindungstheorie überschneiden sich zum Teil und bauen aufeinander auf. Daher wird empfohlen beide Seminare zum gleichen Zeitpunkt zu besuchen.
Entwicklungspsychologie: Bindung und Interaktion
Samstag, 11.07.2026
14:00 - 17:30
Präsenz
Kurs Nr.
638 (Präsenz)
Leitung
Dipl.-Psych. Christopher Jan Hohner
Termine
Samstag, 11.07.26, 14:00-17:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Beschreibung
Was zeichnet die Interaktion zwischen elterlichen Objekten und Fötus/Kleinkind/Kind/Adoleszenten aus? Wie äußert sich Bindung? Was ist eine gestörte Bindung? Wie können wir Bindung im psychodynamischen Kontext verstehen? Und was hat das alles mit der psychotherapeutischen Tätigkeit zu tun?
Wir werden versuchen mithilfe von psychodynamischen Entwicklungstheorien (z. B. Mary Ainsworth, Melanie Klein, Margaret Mahler, Donald Winnicott, Martin Dornes, Daniel Stern, Peter Fonagy,...) Antworten auf diese und weitergehende grundlegende Fragen zu finden.
Die Themenbereiche aus dem Seminar Entwicklungspsychologie: „Säuglingsforschung und Mutter-Kind-Interaktion“ und „Bindungstheorie“ überschneiden sich zum Teil und bauen aufeinander auf. Daher wird empfohlen beide Seminare zum gleichen Zeitpunkt zu besuchen.
Psychoanalytisches/psychodynamisches KTS - theoriegeleitetes Fallseminar (Online-Veranstaltung)
Donnerstag, 19.03.2026
19:00 - 22:15
Online
Kurs Nr.
657 (Online)
Leitung
Dr. med. univ. Cornelia Kerim-Sade
Termine
Donnerstag, 19.03.26, 16.04.26, 07.05.26, 11.06.26, 16.07.26, 19:00-22:15 Uhr
Ort
Online-Veranstaltung
Psychoanalytisches/psychodynamisches KTS - theoriegeleitetes Fallseminar (Präsenz-Veranstaltung)
Freitag, 27.03.2026
16:30 - 19:45
Präsenz
Kurs Nr.
659 (Präsenz)
Leitung
Dr.med. Evelyn Baur
Termine
Freitag, 27.03.26, 24.04.26, 08.05.26, 12.06.26, 17.07.26, 16:30-19:45 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Mit Freud zu Lacan
Freitag, 17.07.2026
19:00 - 22:15
Präsenz
Kurs Nr.
629 (Präsenz)
Leitung
Dipl.-Psych. Ulrike Bondzio-Müller
Termine
Freitag, 17.07.26, 19:00-22:15 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Literatur
Pagel, G.: Lacan zur Einführung. Hamburg 1989; Rey, P.: Eine Saison bei Lacan. Wien 1995; Widmer, P.: Subversion des Begehrens. Jacques Lacan oder Die zweite Revolution der Psychoanalyse. Frankfurt a. M. 1990.
Beschreibung
Jacques Lacan hat als Psychiater und Psychoanalytiker, beginnend in den 1950er Jahren, bis zu seinem Tode 1981 wesentlich und in besonderer Weise Freuds psychoanalytische Theorien, Begriffe und somit auch die Psychoanalyse in ihrer Praxis weiterentwickelt und zum Teil neugedacht. Ein Zugang zu seinem Werk und seiner Schule gilt gemeinhin wohl deshalb als schwierig, weil er sich nicht scheute aus den unterschiedlichsten Disziplinen (wie Lingusitik, Philosophie, Theologie, Mathematik, Kunst etc.) Anleihen zu nehmen und sie in seine Re-/ Neulektüre Freuds einzubauen. Ausgehend von Lacans Satz - „Das Unbewusste ist strukturiert wie eine Sprache“ – wird es möglich sein einen grundlegenden Aspekt seiner Weiterführung des Freud‘schen Denkens aufzuzeigen.
„Lost in Adolescence“ – Psychoanalytische Falldarstellung
Samstag, 18.07.2026
09:00 - 12:30
Präsenz
Kurs Nr.
635 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. Martin Herold
Termine
Samstag, 18.07.26, 09:00-12:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Beschreibung
Fallvorstellung einer psychoanalytischen Behandlung in welcher Bindungsunsicherheit, Angst und Scham die spätadoleszente Entwicklung hemmen und gleichzeitig noch eine post-Covid-Symptomatik im Raum steht. Die Falldarstellung im Rahmen von zwei Doppelstunden gibt Raum, die Themen Bindung, Scham, (Spät-)Adoleszenz und Persönlichkeitsstruktur zu beleuchten und gemeinsam zu diskutieren. Darüber hinaus wird grundlegende analytische Behandlungstechnik einschließlich der Notwendigkeit von deren Modifikation aufgegriffen. Um rege Beteiligung wird gebeten.
Autismus und autistoide Dynamiken
Samstag, 18.07.2026
14:00 - 17:30
Präsenz
Kurs Nr.
648 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. Martin Sobanski
Termine
Samstag, 18.07.26, 14:00-17:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Literatur
Jahrbuch der Psychoanalyse 68, 2014. Autistische und autistoide Störungen. Verlag Frommann-Holzboog
Beschreibung
Autistische Störungen haben in den letzten Jahrzehnten eine überproportionale Erhöhung der Prävalenzzahlen erfahren. Sie wurden primär bei Kindern beschrieben und sind heute durch soziale Kommunikationsstörung und Wiederholungsphänomene in Sprache, Sensorik und Handlung definiert. Autistoide Dynamiken werden aber zunehmend auch bei neurotischen und strukturellen Störungen Erwachsener beschrieben, sodass sich entsprechende Patienten vermutlich in jedem psychoanalytischen Behandlungsraum wiederfinden können und psychoanalytisch verstanden werden wollen. Im Seminar werden spezifische autistische Phänomene und Behandlungsprobleme anhand von Fallvignetten verdeutlicht. Es soll Mut machen für die oft herausfordernde Behandlung in einer spezifischen therapeutischen Beziehung.
Psychoanalytisches/psychodynamisches KTS - theoriegeleitetes Fallseminar (Präsenz-Veranstaltung)
Mittwoch, 18.03.2026
18:45 - 22:00
Präsenz
Kurs Nr.
660 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. Katherina Giesemann
Termine
Mittwoch, 18.03.26, 15.04.26, 06.05.26, 17.06.26, 22.07.26, 18:45-22:00 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
OPD
Freitag, 24.07.2026
19:00 - 22:15
Präsenz
Kurs Nr.
642 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. univ. Cornelia Kerim-Sade
Termine
Freitag, 24.07.26, 19:00-22:15 Uhr, Samstag, 25.07.26, 09:00-12:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Beschreibung
Die operationalisierte psychodynamische Diagnostik OPD ist ein multiaxiales Diagnosesystem, das in der psychodynamischen Psychotherapie zur differenzierten Erfassung psychodynamischer Bereiche eingesetzt wird und aktuell im Antragsverfahren, in der Diskussion über Probleme der Patienten sowie in der Evaluation von Psychotherapien Verwendung findet.
Psychoanalytisches/psychodynamisches KTS - theoriegeleitetes Fallseminar (Präsenz-Veranstaltung)
Samstag, 14.03.2026
14:00 - 17:30
Präsenz
Kurs Nr.
658 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. Gerhard Haselbacher
Termine
Samstag, 14.03.26, 25.04.26, 13.06.26, 27.06.26, 25.07.26, 14:00-17:30 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Psychoanalytische Assoziationen – Dr. med. Gisela Eife: „Die doppelte Dynamik“ als Leitbegriff in der Psychotherapie Alfred Adlers
Dienstag, 28.07.2026
19:30 - 21:00
Präsenz
Kurs Nr.
666 (Präsenz)
Leitung
Dr. med. Martin Sobanski
Termine
Dienstag, 28.07.26, 19:30-21:00 Uhr
Ort
ÄPK – Trautenwolfstraße 3, 80802 München
Beschreibung
Zunächst werden wesentliche Begriffe der Individualpsychologie erläutert, wie Minderwertigkeitsgefühl und Gemeinschaftsgefühl. Nach einer kurzen Einführung in den „Willen zur Macht“ nach Friedrich Nietzsche werden Adlers Grundprinzipien der Psychodynamik, die „doppelte Dynamik“ nach Adler, dargestellt und an zwei Fallvignetten illustriert. Der Vortrag soll den Impuls zu einer ausführlichen Diskussion geben.

WINTERSEMESTER 2026 / 2027